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Ansprechpartner:

Frau
Agata Kraus

Rettungshundestaffel

Tel.: 0162 / 28 50 191
rhs@ - drk-rudolstadt.de

Rettungshundestaffel

Die Mitglieder unserer Rettungshundestaffel auf dem Gelände des DRK-Kreisverbandes
in Rudolstadt.

Am 14.11.2015 feierten wir mit über 40 Teilnehmern unser 20-järhiges Jubiläum.

Zu unseren Geburtstagsgästen zählten Vertreter unseres Landkreises, hier Andreas Grünschneder, und der Stadt Rudolstadt, hier Gregor Eger, das Präsidium und der Vorstand unseres Kreisverbandes sowie Staffelmitglieder der ersten Jahre und einige der Jagdpächter, in deren Wäldern und Gebieten wir trainieren dürfen.

Allen unseren Gästen danken wir herzlich dafür, dass sie sich die Zeit genommen haben, mit uns gemeinsam zu feiern, war es doch für uns ein Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit. Wir danken allen für die anerkennenden Grußworte sowie Geburtstagspräsente und Spenden!

Vielen Dank an den Vorstand für die Unterstützung der Ausgestaltung unserer Feier! Und ein großes Dankeschön an alle Staffelmitglieder für die Organisation und für jeden einzelnen Beitrag, insbesondere den leckeren Kuchen!


Von den Eltern eines gefundenen Mädchens:

Ein langer Tag geht heute zu Ende. Ein Tag des Bangens, der Hoffnung und am Ende ein Tag, der uns wie ein Wunder vorgekommen ist. Und viele Menschen hatten ihren Anteil, ein junges Leben nicht aufzugeben. Sie haben ihre ganze Kraft eingesetzt, um unsere Tochter zu suchen, um sie zu retten. Sie haben es geschafft!
Wir möchten uns bei allen bedanken, die diesem Tag eine so wundervolle Wendung gegeben haben. Jeder Einzelne ist ein Held, jeder der mit uns gehofft und gebangt hat, dem gehört unser grösster Dank! Unsere Kleine wird wieder gesund und das ist all jenen zu verdanken, die gestern und heute alles gegeben haben, um zu helfen. Wir stehen in Eurer Schuld, wir danken Euch von ganzem Herzen....
IHR SEID UNSERE HELDEN!!!!




Foto: D. Ende / DRK
Foto: D. Ende / DRK

Der Einsatz von Rettungshunden spielte in den beiden Weltkriegen vornehmlich in Sanitätseinheiten eine Rolle. Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde die Rettungshundearbeit im Deutschen Roten Kreuz außer bei der Bergwacht zunächst nur noch von einigen Individualisten betrieben. Das beharrliche Bemühen dieser Spezialisten, ihre gut ausgebildeten Suchhunde in die Aufgaben und Arbeit des Roten Kreuzes einzubringen, wurde schließlich belohnt.

Der Rettungshundeführer ist als ehrenamtlicher Helfer im Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft. Hier nimmt er wie alle anderen am Dienst teil, wobei ihm die Möglichkeit eingeräumt wird, das zeitaufwendige Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit seinem Rettungshund durchzuführen. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers, mit dem er ein Team bildet.

 

Foto: D. Ende / DRK

Rettungshunde-Formationen sind in die Einsatz- und Alarm-Pläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes eingesetzt werden. Die Suche nach vermissten Personen (z.B. verwirrte Menschen) in der Fläche - etwa in Waldgebieten - sind ein häufiger Einsatzanlass, aber auch bei Verschüttungen durch Gasexplosionen. Die Belange der Rettungshundearbeit in Hinsicht auf alle grundsätzlichen und einheitlich geltenden Regelungen werden vom DRK-Generalsekretariat koordinierend wahrgenommen.



Die Rettungshundestaffel des DRK Kreisverbandes Rudolstadt e. V.
wurde am 10.02.1995 gegründet und ist somit seit über 20 Jahren ehrenamtlich im Dienste der Menschenrettung unterwegs.

Heute zählt die Staffel 25 Mitglieder - darunter 14 Hundeführer und 11 Helfer - sowie 16 Hunde, von denen

·        7 in Ausbildung - davon 5 für Flächen- und Trümmersuche sowie 2 Mantrailer
·        und 7 einsatzfähig - hier 6 für Flächen- und Trümmersuche sowie 1 Mantrailer

sind.

Für die Einsätze stehen der Staffel ein Einsatzfahrzeug, das im Januar 2013 mit Unterstützung des Landkreises sowie der Sparkasse und der Volksbank angeschafft werden konnte, und der vom Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt zur Nutzung überlassene Hundetransportanhänger zur Verfügung. Somit können 9 Hundeführer und bis zu 13 Hunde in den Einsatz ausrücken - im Jahr 2015 waren es per 31.10.2015 bereits 28 und im Jahr 2014 insgesamt 24 Einsätze!

Rettungshunde sind oft die letzte Hoffnung dort, wo Mensch und Technik an ihre Grenzen stoßen, denn die Hundenase und die Schnelligkeit von vier Pfoten sind durch nichts zu ersetzen!

Die Alarmierung erfolgt über die Rettungsleitstelle