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Ansprechpartner:

Herr
Stefan Hartig
Leiter Hausnotruf

Tel.: 036 72 / 43 23-44
s.hartig@drk-rudolstadt.de

Breitscheidstr. 118
07407 Rudolstadt

Info-Videos

Ein weiteres Video zum Thema Hausnotruf auf YouTube

Info-Video für Leistungen des DRK:

Pflegedienst, Hausnotruf, Mahlzeitendienst

Hausnotruf

Der Hausnotrufdienst des DRK. Optimale Betreuung in den eigenen vier Wänden.
Der Hausnotrufdienst des DRK.
Optimale Betreuung in den eigenen vier Wänden.
Foto: Vatter & Vatter

Was ist der Hausnotruf?

Ein telefongebundenes Sicherheitssystem nicht nur für ältere Menschen, Behinderte, Kranke und Risikopatienten, sondern durchaus auch für jüngere, alleinlebende Menschen, die sich in ihrem Zuhause absichern wollen.  

Warum Hausnotruf?

Die genannten Personen können im Notfall jederzeit, 24 Stunden am Tag, mit einem Knopfdruck über das Notrufgerät mit dem Team der Hausnotruf- Zentrale Kontakt aufnehmen. So können Patienten, die keiner ständigen Überwachung bedürfen, in ihrer vertrauten Umgebung wohnen und stets Hilfe anfordern.


 

 

Artikel im Senioren-Ratgeber

Nachgefragt bei:

DR. KLAUS PFEIFFER,  Diplom-Psychologe und Altersforscher am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus

„Nutzen klarmachen"

Herr Dr. Pfeiffer, eine Studie von Ihnen zeigt: Wer einen Hausnotruf hat, trägt ihn im Alltag nur selten bei sich. Woran liegt das?

Manche finden den Notrufmelder hässlich, andere fürchten das Urteil der Leute, nach dem Motto „Der braucht einen Hausnotruf, der ist alt". Auch Skepsis gegenüber Tech-­nik spielt mit - zumal das Gerät meist auf Initiative der Angehörigen ins Haus kommt und nicht auf Wunsch der Betroffenen.

Selbst wer den Notrufmelder trägt, drückt im Ernstfall meist nicht auf den Knopf ...

83 Prozent derjenigen, die gestürzt waren, haben keinen Notruf abgesetzt. Ich habe da-­für verschiedene Erklärungen: den Wunsch, es lieber allein zu schaffen. Die Angst, dass der Alarm zur Einweisung in die Klinik führt. Oder Vergesslichkeit, man denkt in dieser Si-­tuation nicht an den Notrufmelder.

Was muss sich ändern?

Die Betroffenen müssen vom Nutzen über-­zeugt werden, nicht die Angehörigen. Ich sehe hier auch die Anbieter in der Pflicht Sie sollten mit den Kunden und deren Ange-­hörigen das Verhalten in Notfällen konkret durchspielen. Zum Teil wird mit Fotos von hilflos wirkenden Menschen und Sanitätern im Wohnzimmer für den Hausnotruf gewor-­ben. Das verstärkt eher die Vorbehalte.